Trachten, Alpaufzug, Stosswallfahrt und Fronleichnam - vier lebendige Bräuche.
Der «höchste Innerrhoder Schiessanlass» - seit 1885 jedes Jahr in einem anderen Dorf.
Die Kantonale Sektionswettschüssi ist weit mehr als ein sportlicher Wettkampf. Sie vereint Schützinnen und Schützen aus dem ganzen Kanton in der Pflege einer lebendigen Tradition, die seit Generationen von Kameradschaft, Verantwortung und Treffsicherheit geprägt ist. In einem würdigen und festlichen Rahmen messen sich die Sektionen im fairen Wettstreit und setzen gleichzeitig ein Zeichen für den starken Zusammenhalt innerhalb des Schützenwesens.

Die Geschichte der kantonalen Wettschüssi reicht weit über ein Jahrhundert zurück und ist tief in der Kultur und dem Wehrwesen von Appenzell Innerrhoden verwurzelt. Sie gilt im Volksmund stolz als der «höchste Innerrhoder Schiessanlass».
Die Geschichte des offiziellen Kantonalschiessens begann im Jahr 1885. Am ersten dokumentierten Wettkampf traten sechs Banner mit insgesamt 198 Schützen auf der historischen Liegenschaft Pulverturm gegeneinander an. Die allererste Siegersektion in der Geschichte des Anlasses war der Appenzell Inf. SV.

Im Gegensatz zu reinen Sportwettkämpfen in anderen Kantonen hat sich die Wettschüssi ihren volksfestähnlichen und traditionellen Charakter bis heute bewahrt. Der Ablauf ist streng geregelt und bildet ein wichtiges Kulturgut:
Organisiert wird das Fest jedes Jahr rollierend von einem anderen Innerrhoder Schützenverein als Gastgeber in Zusammenarbeit mit dem Appenzell Innerrhoder Kantonalschützenverband (AIKSV).