8. Appenzell Innerrhoder Kantonalschützenfest 2028

Kantonale Sektionswettschüssi

Der «höchste Innerrhoder Schiessanlass» - seit 1885 jedes Jahr in einem anderen Dorf.

Die Kantonale Sektionswettschüssi ist weit mehr als ein sportlicher Wettkampf. Sie vereint Schützinnen und Schützen aus dem ganzen Kanton in der Pflege einer lebendigen Tradition, die seit Generationen von Kameradschaft, Verantwortung und Treffsicherheit geprägt ist. In einem würdigen und festlichen Rahmen messen sich die Sektionen im fairen Wettstreit und setzen gleichzeitig ein Zeichen für den starken Zusammenhalt innerhalb des Schützenwesens.

Sektionsfahnen und Fähnriche mit Federhut vor der Orgel einer Kirche, davor zwei gekreuzte alte Gewehre mit roten Zeigerkellen auf einer Holzkiste.

Seit 1885

Die Geschichte der kantonalen Wettschüssi reicht weit über ein Jahrhundert zurück und ist tief in der Kultur und dem Wehrwesen von Appenzell Innerrhoden verwurzelt. Sie gilt im Volksmund stolz als der «höchste Innerrhoder Schiessanlass».

Die Geschichte des offiziellen Kantonalschiessens begann im Jahr 1885. Am ersten dokumentierten Wettkampf traten sechs Banner mit insgesamt 198 Schützen auf der historischen Liegenschaft Pulverturm gegeneinander an. Die allererste Siegersektion in der Geschichte des Anlasses war der Appenzell Inf. SV.

  • Teilnehmer-Bonus: Um die Vereine zu motivieren, gab es in der Anfangszeit eine besondere Regel: Sektionen, die mit mehr als 30 Schützen aufmarschierten, erhielten als Belohnung einen Punkt Zuschlag pro Schütze.
  • Die 50. Wettschüssi (1938): Im Jahr 1938 durften sich die ersten treuen Schützen für ihre 50. Teilnahme den goldenen Lorbeerkranz aufs Haupt setzen lassen.
  • Die 100. Wettschüssi: Beim grossen Jubiläum in Wasserauen gab es so grossen Andrang, dass die «Vorschiessenden» (Schützen, die vor dem eigentlichen Festwochenende antraten) aus Platz- und Logistikgründen weder in der Einzel- noch in der Sektionsrangliste gewertet werden durften.
Aufmarsch durch ein Appenzeller Dorf: ein Fähnrich in Uniform mit Federhut, Frauen und Mädchen in Tracht und Schützen in weissen Hemden, dahinter weitere Fahnen.

Der Festakt als lebendige Tradition

Im Gegensatz zu reinen Sportwettkämpfen in anderen Kantonen hat sich die Wettschüssi ihren volksfestähnlichen und traditionellen Charakter bis heute bewahrt. Der Ablauf ist streng geregelt und bildet ein wichtiges Kulturgut:

  1. Der Aufmarsch: Die Schützen marschieren zusammen mit den bunten Sektionsfahnen und musikalischer Begleitung (wie der Musikgesellschaft Harmonie Appenzell) im Gastdorf ein.
  2. Der Festgottesdienst: Ein zentraler Bestandteil ist der anschliessende Gottesdienst (oft zelebriert vom Standespfarrer), bei dem der Schützensport gesegnet und die Kameradschaft zelebriert wird.
  3. Kameradschaft und Ehrungen: Neben den sportlichen Höchstleistungen steht seit jeher das Gesellige («gsöllig ond emolig») sowie die feierliche Ehrung der Jahresmeister im Zentrum.

Organisiert wird das Fest jedes Jahr rollierend von einem anderen Innerrhoder Schützenverein als Gastgeber in Zusammenarbeit mit dem Appenzell Innerrhoder Kantonalschützenverband (AIKSV).

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Geschichte des Schiesswesens

Vom ersten Schützenhaus im 16. Jahrhundert bis zum 8. Kantonalschützenfest - das Innerrhoder Schiesswesen früher und heute.

Hauptsponsoren

Das 8. Appenzell Innerrhoder Kantonalschützenfest wird von diesen Unternehmen getragen.

  • Appenzeller Kantonalbank
  • Appenzeller Bier
  • Appenzeller Switzerland
  • Appenzeller Versicherungen
  • Appenzeller Druckerei
  • ASS Energietechnik
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